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Projekt „Zentrumsgestaltung“ in Umsetzung!

Wichtiger Beschluss im Gemeinderat: Zentrumsprojekt auf Schiene um Belebung fortzusetzen!

Beginn des Projekts „Zentrumsgestaltung“

Bereits 2013 fand der Startschuss zur Belebung und Erneuerung unseres Stadtzentrums statt: Neben dem 28h Workshop am Marktplatz, bei welchem alle Interessierten Ideen und Anregungen einbringen konnten, fand eine Ideenstudie von 4 Architektenteams statt, welche Entwürfe zur Marktplatzgestaltung ausarbeiteten.

Nach Prüfung einer Fachjury ging das Atelier Deubner als Sieger der Ideenstudie hervor und präsentierte nochmals öffentlich das von ihnen konzipierte Siegerprojekt, welches insbesondere durch das kombinierte Gebäude am ehemaligen Grundstück der Fa. Trenz hervorstach.

 

Die ersten Umsetzungsschritte

Die Errichtung dieses Gebäudes war auch der erste Umsetzungsschritt und es wurde rechtzeitig im Herbst 2015 fertiggestellt. Nachfolgende nochmals die wichtigsten Fakten zum neuen Gebäude:

  • 23 neue, frei finanzierte Wohnungen entstanden im direkten Zentrumsbereich
  • Eine neue Bibliothek wurde errichtet, die nun deutlich mehr Platz zur Verfügung hat. Und wesentlich moderner auftritt. Das notwendige Bibliothekskonzept wurde von Frau VizeBgm. Schlederer mit den zuständigen Bibliothekarinnen ausgearbeitet.
  • Ebenfalls wurde ein neuer 2-gruppiger Kindergarten errichtet, welcher das ehemalige Provisorium in der Fabrikstraße abgelöst hat. Damit haben wir insgesamt eine Kindergartengruppe mehr zur Verfügung, als zuvor und können dadurch weiterhin dem gestiegenen Bedarf an Kindergartenplätzen für 2,5-jährige voll gerecht werden.
  • Zusätzlich wurden eigene Räumlichkeiten für eine Kleinkindbetreuung errichtet.
  • Abgerundet wird das gesamte Projekt durch das kleine Café im Erdgeschoß.

Dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt zur Belebung des Zentrums sowie zur Verbesserung der Infrastruktur getätigt haben, beweisen u.a. die stark gestiegenen Entlehnungszahlen in der neuen Bibliothek und die steigende Zahl an Kindergartenkinder.

 

Die weitere Planung

Nach Abschluss des ersten Projekts, wurde durch den Stadtrat die TU Wien damit betraut, einen weiteren Szenarienentwurf für eine etwaige Marktplatzgestaltung zu erarbeiten. Auf Basis der gesammelten Ideen der Ideenstudie und der neuen Entwürfe durch die TU-Wien wurde anschließend das Artelier Deubner – Sieger der Ideenstudie – mit der Ausarbeitung eines neuen Plans beauftragt, welcher im Juni 2016 der Öffentlichkeit in den Räumen der Marchfeldkanalgesellschaft präsentiert wurde und auf große Zustimmung stieß.

In der Folge wurden Detailfragen abgeklärt und Dank Bgm. Fritz Quirgst ein Bauträger ins Boot geholt (EGW Heimstätte), welcher die Finanzierung des neu zu errichtenden Marktplatzgebäudes sicherstellt. Beim Stadtrundgang 2016 wurden die Pläne erneut  vorgestellt, bei welchen die gewünschten Änderungen (Tiefgarage, Grünflächen, Kultursaal) bereits eingearbeitet wurden. Auch hier zeigten sich die interessierten Deutsch-Wagramer durchwegs zufrieden und begrüßten das sehr ausgewogene Projekt.

 

Die nächsten wichtigen Schritte

Bereits im März 2017 wurde – mit den Stimmen der VPDW – der Baurechtsvertrag mit der EWG Heimstätte abgeschlossen, welche das neue Gebäude am ehemaligen Marktplatz errichten wird. In diesem Gebäude entstehen neben Geschäften auch neue, geförderte Mietwohnungen um mehr Frequenz ins Zentrum zu bringen. (vgl. Foto Entwurf Atelier Deubner)

In der Gemeinderatssitzung vom 17. Oktober 2017 erfolgte dann der Beschluss für die Gestaltung des Marktplatzes, sowie dem Bau der Tiefgarage und des Kultursaales mit den Stimmen der VPDW und erstmals auch der FPÖ.

Die Eckpunkte des Projekts:

  • Es soll eine Tiefgarage errichtet werden, welche mit jener für das Geschäfts- und Wohngebäude verbunden ist [Anm.: Es entsteht nämlich jedenfalls eine Tiefgarage für die Wohnungen]. Insgesamt errichtet die Stadtgemeinde hier 26 Parkplätze, wobei 9 Stellplätze eventuell durch die EWG Heimstätte abgelöst werden.

Die Tiefgarage ist zudem unterirdisch mit dem Kultursaal, der neu errichtet werden soll und mit der Musikschule, verbunden. Die maximale Größe, welche mit einer einzelnen Zufahrt errichtet werden kann, wird gut ausgenützt. Würde die Tiefgarage noch größer ausgeführt werden, so müsste eine zusätzliche Auffahrt errichtet werden, was jedoch auf Grund der Gegebenheiten nicht möglich ist, ohne den Marktplatz selbst stark zu beeinträchtigen.
Anm.: Die einmalige Chance eine Tiefgarage zu errichten (ist der Platz erstmals erneuert wird er nicht nochmals deswegen „aufgerissen“) wollten wir keinesfalls auslassen. Zudem haben wir jene Variante gewählt, welche bei den tatsächlichen Gegebenheiten das Optimum herausholt.

  • Auf Grund der Platzsituation der Musikschule (diese platzt aus allen Nähten und auch der bestehende Konzertsaal genügt den aktuellen Anforderungen schon lange nicht mehr – dies erläuterte auch Musikschuldirektor Karl Rosenmayer in der GR-Sitzung ausführlich und fachkundig) wird ein Kultursaal errichtet, welcher mit der derzeitigen Musikschule verbunden ist. Der 160m2 große Saal wird unterirdisch errichtet, verfügt jedoch über einen eigenen Lichthof (welcher im Sommer als zusätzlicher Aufenthaltsraum bei Konzerten verwendet werden kann), sowie über Lichtkegel. Er kann sowohl für (Kultur-) Veranstaltungen, als auch für Konzerte der Musikschule, Proben, etc… genützt werden. Alleine die Musikschule veranstaltet jährlich 30 Konzerte, die im neuen Saal nun auch akustisch optimal klingen sollen.
  • Am Dach des Kultursaals  wird eine mobile Bühne errichtet, welche bei Veranstaltungen am Markplatz genutzt werden soll. Diese wird durch Böschungen und Begrünung in die Umgebung eingebettet und kann sowohl vom der Marktplatz, als auch von Seiten des Musikschulgartens bespielt werden.

  • Zudem soll der Platz selbst neu gestaltet werden und durch eine neue Pflasterung und Gestaltung des Platzes und der Erbachstraße (im gegenständlichen Abschnitt) soll der ganze Bereich als Einheit wahrgenommen werden. Hinzu kommen Orte zum Verweilen und neue, teils auch mobile, Begrünungselemente (derzeit befinden sich 7 Bäume im betroffenen Marktplatzgebiet – nach dem Umbau sollen es 13 sein), um die Qualität des Platzes selbst zu steigern. Die für Veranstaltung verfügbare Fläche bleibt gleich, da zukünftig der Platzbedarf für die mobile Bühne entfällt.

(Plan bzw. Randering-Fotos des Atelier Deubner; Stand: 17.10.2017)

Allgemein wollen wir nochmals darauf hinweisen, dass dies als Gesamtkonzept zu sehen ist, wobei viele Synergien genutzt werden (z.B.: Tiefgarage sowie Kultursaal und Bühne) und das Projekt mit den unterschiedlichsten Nutzern abgestimmt wurde.

Als VPDW freuen wir uns, dass die Neugestaltung des Zentrums immer mehr Form annimmt.

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